Vulcan

Zero Carbon Lithium®

Unsere Mission ist es, den derzeit hohen CO2-Fußabdruck der Produktion von Lithium-Ionen-Akkus für Elektrofahrzeuge drastisch zu verringern. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir ein patentiertes Verfahren entwickelt, das uns die weltweit erste CO2-freie Lithiumgewinnung aus den Thermalwässern des Oberrheingrabens in Deutschland mit unserem Vulcan-Projekt ermöglicht.

Lithium ist einer der zentralen Rohstoffe zur Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge. Für die vollständige Elektrifizierung europäischer Mobilität sind große Mengen von Lithium notwendig. Bislang allerdings wird der kostbare Rohstoff ausschließlich im außereuropäischen Ausland gefördert – mit teils schwerwiegenden Folgen für Klima und Mensch. ​

Will man alle Fahrzeuge weltweit elektrifizieren, so entspräche dies bei konventioneller Förderung einer Größenordnung von 1,05 Milliarden Tonnen CO2 – allein zur Lithiumgewinnung.

Ganz anders: unser ​Zero Carbon LithiumⓇ. Unser innovatives Verfahren verursacht keine Treibhausgasemissionen und ist sowohl umwelt- als auch klimaschonend. Durch die Koppelung an eine Geothermie-Anlage entsteht kein unnötiger Flächenfraß, kaum Wasserverbrauch und eine komplette Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Lernen Sie mehr über die Unterschiede im direkten Vergleich.

Förderung aus Hartgestein

Lithiumgewinnung aus Hartgestein im Tagebau führt zu einer großflächigen und einschneidenden Landschaftsveränderung. Nach Abbau muss das Gestein durch Einsatz fossiler Brennstoffe und Säuren zunächst noch hydro- und pyrometallurgisch aufbereitet werden, bevor daraus Lithiumhydroxid produziert werden kann. Dieser Prozess ist nur mit einem sehr hohen CO2-Ausstoß realisierbar.

*Die Produktions-Bilanz von nur einer Tonne Lithiumhydroxid aus Hartgestein:

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CO2 -Ausstoß (Kg)

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Wasserverbrauch (m3)

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Flächenverbrauch (m2)

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Kosten (pro Tonne)

Förderung aus Verdunstungsbecken

Bei der Lithiumgewinnung aus großflächigen Verdunstungsbecken werden einigen der ohnehin trockensten Orte der Welt riesige Wassermengen entzogen und verdampft. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern wirkt sich auch negativ auf die lokale Bevölkerung aus.

*Die Produktions-Bilanz von nur einer Tonne Lithiumhydroxid durch Verdunstungsbecken:

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CO2-Ausstoß (Kg)

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Wasserverbrauch (m3)

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Flächenverbrauch (m2)

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Kosten (pro Tonne)

*Minviro Life Cycle Analysis, 2020

Zero Carbon Lithium™

Bei unserem innovativen Verfahren nutzen wir die heißen Thermalwässer des Oberrheingrabens, worin große Mengen an Lithium bereits natürlich gelöst sind. Durch die Stromproduktion aus erneuerbarer geothermischer Energie ist der gesamte Prozess unabhängig von fossilen Brennstoffen und verbraucht nur wenig Wasser und Fläche.

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CO2-Ausstoß (Kg)

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Wasserverbrauch (m3)

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Flächenverbrauch (m2)

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Kosten (pro Tonne)

Das Zero Carbon Lithium®-Verfahren

Das heiße lithiumhaltige Thermalwasser wird aus unterirdischen Reservoiren zur Oberfläche gepumpt und ohne Verbrauch von fossilen Brennstoffen in die Lithium-Extraktionsanlage überführt.

Ein Teil der Erdwärme wird zur Herstellung unseres hochwertigen Zero Carbon LithiumⓇ-Produkts verwendet und die überschüssige erneuerbare Energie wird in das öffentliche Wärme- und Stromnetz eingespeist.

Anschließend wird das verwendete Thermalwasser in einem geschlossenen Kreislaufsystem wieder in das natürliche Reservoir zurückgeführt.

Unser nachhaltig produziertes Endprodukt, Zero Carbon Lithium Ⓡ kann dann in der Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge eingesetzt werden.

UNSER URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZTES VERFAHREN

1. Heiße geothermische Salzsolen

  • Heißes salzreiches Thermalwasser, auch geothermische Salzsole genannt, wird aus tiefliegenden Erdschichten an die Erdoberfläche gefördert und zum Antrieb einer Dampfturbine zur Stromerzeugung verwendet.
  • Diese Art der Energieerzeugung wird im Oberrheingraben bereits seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet.

2. Lithiumgewinnung (DLE)

  • Die lithiumhaltige Salzsole … wird in die Lithium-Extraktionsanlage geleitet, wo das Lithium von anderen gelösten Elementen getrennt wird.
  • Dieses Trennungsverfahren ist seit Jahrzehnten bekannt und wurde bereits kommerziell (Argentinien) und in Demonstrationsanlagen (Kalifornien) erfolgreich verwendet.

3. Reinjektion von Thermalwasser

  • Nach der Lithium-Extraktion wird das Thermalwasser in die Erde reinjiziert, so dass ein geschlossener Kreislauf entsteht.
  • Zu den Vorteilen eines geschlossenen Prozesses zählen Wassereffizienz, Schnelligkeit und eine starke Reduktion von Abfallentstehung.

4. Lithium-Raffinerie

  • Das in der DLE-Anlage gewonnene Lithiumchlorid wird in einer Raffinerieanlage zu qualitativ hochwertigem Lithiumhydroxid weiterverarbeitet. Hierfür setzen wir auf eine langjährig erprobte Methode.
  • Unser Zero Carbon LithiumⓇ-Verfahren basiert auf einem Wasserkreislauf, minimiert die Abfallproduktion und ist dank der Vermeidung von CO2-Ausstoß komplett emissionsfrei.
  • Unsere Kunden profitieren von niedrigen Betriebskosten.
  • Vulcan unterstützt die Hersteller von Elektrofahrzeugen aktiv bei der Verbesserung ihrer CO2-Bilanz.

Unser geistiges Eigentum ist in mehrfacher Hinsicht geschützt:

  • Deutsche Gebrauchsmusterurkunde (September 2020)
  • Internationales Patent (ausstehend)
  • Handelsmarke Zero Carbon LithiumTM (ausstehend)

PROJEKTSTRUKTUR: ERNEUERBARES PROJEKT MIT DOPPELTEM NUTZEN

Kostengünstige südamerikanische Sole und australische/chinesische Mineralienumwandlung vs. Vulcans Verfahren

PROJEKT-ÖKONOMIE: BETRIEBSKOSTEN-VERGLEICH

Kostengünstige südamerikanische Sole und australische/chinesische Mineralienumwandlung vs. Vulcans Verfahren

PROJEKT-ÖKONOMIE: BETRIEBSKOSTEN - POSITION AUF DER KOSTENKURVE

Lithiumhydroxid Kostenkurve (2025, US$/t)

PROJEKT-ÖKONOMIE: CO₂-EMISSIONEN VS. BETRIEBSKOSTEN

CO₂-Intensität vs. Produktionskosten von Lithiumbetrieben, zukünftiger Durchschnitt

Vulcan unterstützt die Hersteller von Elektrofahrzeugen bei der Verbesserung ihrer CO2-Emissionsbilanz

EIN NEUER WIRTSCHAFTSZWEIG GEKOPPELT AN EINEN VÖLLIG NEUEN MARKT FÜR
CO2-NEUTRALE ROHSTOFFE FÜR LITHIUM-IONEN BATTERIEN ENTSTEHT VOR UNSEREN AUGEN.

Vulcan CEO und Gründer Dr. Francis Wedin