Vulcan Energy und Partner schließen geophysikalische Befliegung im Oberrheingraben ab
Karlsruhe, 29. Mai 2026. Vulcan Energy hat die geophysikalische Befliegung über Teile des mittleren und nördlichen Oberrheingrabens erfolgreich abgeschlossen. Die Messkampagne erfolgte im Rahmen des Verbundprojekts „GeoProH“ und umfasste Gebiete in Hessen sowie ergänzende Messungen in weiteren Lizenzgebieten von Vulcan Energy in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Ziel der Befliegung war es, die Datengrundlage für die geologische Erkundung im Oberrheingraben weiter zu verbessern und die Planung zukünftiger Energie- und Rohstoffprojekte zu unterstützen.
Die Messungen wurden von dem Unternehmen Bell Geospace mithilfe eines speziell ausgestatteten Flugzeugs im Zeitraum von November 2025 bis Mai 2026 durchgeführt. Dabei überflog das Flugzeug das Untersuchungsgebiet rasterförmig und sammelte hochauflösende Erdschwere- und Magnetfelddaten, um die geologischen Strukturen im Untergrund präziser abzubilden. Die vorliegenden Ergebnisse werden derzeit einer abschließenden Qualitätsprüfung unterzogen und anschließend gemeinsam mit bestehenden geologischen, Bohr- und Seismikdaten ausgewertet. Ziel ist die Integration der Ergebnisse in ein digitales 3D-Untergrundmodell für den Oberrheingraben.
„Mit dem Abschluss der Befliegung haben wir eine wichtige Datengrundlage für die weitere geologische Erforschung und Planung der geothermischen Erschließung des Oberrheingrabens gewonnen“, sagt Dr. Kristian Bär, Director New Business & Exploration bei Vulcan Energy. „Wir freuen uns über die gelungene Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern und Bell Geospace. Mit der Umsetzung zukünftiger Geothermieprojekte im Oberrheingraben leisten wir einen Beitrag zur regionalen Energiewende.“
Über das Projekt „GeoProH“
Im Rahmen des Verbundprojekts „GeoProH“ arbeiten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Partner gemeinsam an der geophysikalischen Erkundung des hessischen Oberrheingrabens. Zu den Projektpartnern zählen unter anderem Vulcan Energie Ressourcen GmbH, OMV, Eavor GmbH, die Stadt Frankfurt am Main / Klimareferat, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.
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