Regional 11. Sep 2026

Vulcan Energy erhält zweite Genehmigung zur kommerziellen Lithiumproduktion im Rahmen von Lionheart  

Karlsruhe, 11. September 2026. Vulcan Energy freut sich bekanntzugeben, dass das Unternehmen die zweite Genehmigung zur kommerziellen Gewinnung von Lithium im Rahmen des Lionheart-Projekts vom Bergamt Rheinland-Pfalz erhalten hat. Die Bewilligung, genannt „Ilka“ ermöglicht es Vulcan, Lithium im industriellen Maßstab im Fördergebiet Landau zu gewinnen, in dem Vulcan bereits jetzt erneuerbare Wärme für die Versorgung der Stadt Landau erzeugt. Ilka folgt auf die zuvor erteilte Bewilligung „LiThermEx“ für das Lizenzgebiet Insheim und ist die zweite Berechtigung dieser Art im gesamten Oberrheingraben und in Rheinland-Pfalz.

Lionheart ist Vulcans erstes Projekt zur kombinierten Gewinnung von Lithium und geothermischer Energie im Oberrheingraben und hat eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat (LHM). Dies ist ausreichend für Herstellung von rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien pro Jahr.  Darüber hinaus wird Vulcan im Rahmen des Lionheart-Projekts jährlich 275 GWh grünen Strom produzieren sowie 560 GWh erneuerbare Wärme für die Region bereitstellen.

Die Bewilligung „Ilka“ ist zunächst für sechs Jahre bis zum 9. September 2032 gültig. Danach plant Vulcan Ilka und LiThermEx zu einer einzigen Bewilligung zusammenzuführen und die Laufzeit entsprechend der geplanten Projektdauer von Lionheart auf mindestens 30 Jahre zu erhöhen.

Vulcans Managing Director und CEO Cris Moreno kommentiert: „Die Sicherung unserer zweiten Bewilligung zur Lithiumproduktion ist ein weiterer wichtiger Erfolg für Lionheart und unterstreicht die Fortschritte, die wir auf unserem Weg zu einem führenden europäischen Produzenten von kostengünstigem Lithium machen. Wir danken dem Bergamt Rheinland-Pfalz für die zügige und zielführende Bearbeitung unseres Antrags. Die Bauarbeiten für Lionheart verlaufen weiterhin planmäßig, und wir freuen uns darauf, die Öffentlichkeit über weitere Fortschritte auf dem Weg zur angestrebten kommerziellen Produktion ab 2028 zu informieren.“

 

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